Agatha Knife: Spiel ist nichts für Vegetarier

Agatha Knife ist morbide und nichts für Kinder.

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Agatha Knife als Empfehlung für Spiele-Fans

Das Abenteuerspiel Agatha Knife ist ein durch und durch abgedrehtes Erlebnis. Tierfreunde und Vegetarier werden mit dem Machwerk von Publisher Mango Protocol allerdings sicherlich wenig anfangen können. Das Spielestudio aus Barcelona, Spanien, produziert sein Jahren „psychotische Abenteuer“, die oftmals hart an der Grenze zur Geschmacklosigkeit vorbei schrammen.

Das muss nicht bedeuten, dass die Spiele schlecht sein. Als Mainstream können sie aber auch nicht bezeichnet werden. Agatha Knife wird im Software Shop des iPhone-Herstellers von Publisher Plug In Digital betreut. Der Download kostet einmalig 5,99 Euro und verlangt zur Installation auf iPhones oder iPads rund 178 MByte freien Speicherplatz sowie iOS 7.0 oder neuer als Betriebsystem.

Agatha Knife im Spieletest auf AppGamers

Agatha Knife Walkthrough Lösung Cheats Hacks
• Agatha ist eine recht spezielle Person | © Mango Protocol

Spielerinnen und Spieler schlüpfen bei dem Spektakel in die Rolle der siebenjährigen Agatha. Die Kleine lebt im Hinterzimmer der Metzgerei ihrer Mutter und geht dort ihrer wahren Berufung nach. Sie sorgt also dafür, dass stets ausreichend Fleisch auf dem Verkaufstresen landet. Dabei liebt es das Mädchen, Zeit mit den von der Farm gelieferten Tieren zu verbringen, sich mit ihnen zu unterhalten und sie dann später zu verspeisen.

Einen Widerspruch erkennt sie darin nicht. Allerdings bereitet dem jungen Mädchen der Umstand einiges Kopfzerbrechen, dass die Tiere von Panik erfasst werden, sobald sie das Messer auspackt. Als ob das nicht bereits schlimm genug wäre, bleiben die Kunden aus und Mama hat nichts besseres zu tun, als Agatha in die Kirche zu zerren.

Agatha Knife Walkthrough und Lösung

Agatha Knife Walkthrough Lösung Cheats Hacks
• Geschmacklos und doch ziemlich gut | © Mango Protocol

Kann Gott die Metzgerei vor dem Untergang bewahren? Die Protagonistin hat da ihre Zweifel, kommt jedoch schnell auf eine famose Idee: Carnivorism. Dabei handelt es sich (natürlich) um eine frei erfundene Religion, die es Tieren schmackhaft machen soll, zerstückelt und verspeist zu werden. Religionen wollen gegründet und dann Praxistests unterzogen werden, wovon dann auch das morbide Abenteuerspiel mit einer Spielzeit von vier bis sechs Stunden handelt.

Das Point-and-Click-Adventure bietet auf dem Weg zur mentalen Erlösung der Kleinen jede Menge Humor, skurrile Inhalte und ein Finale, das richtig gelungen ist. Genre-Fans werden Steuerung und Grafikstil bereits von „MechaNika“ kennen. Beide Spiele haben direkt nichts miteinander zu tun, dennoch lohnt es sich, auch einen Blick auf den Vorgänger zu werfen. Positiv kann zudem angemerkt werden, dass Protocol einige Kritikpunkte des ersten Spieles bei dem vorliegenden Titel ausgemerzt hat. ✠

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