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Wien: Wo Gesetze mit Kulturgut kollidieren

Wien und Glücksspiel - wenn Gesetze mit Kulturgut kollidieren.

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Der kleine Automat an der Ecke des Wirtshaus, die Slots an der Wand in der Tankstelle oder auch einfach ein Café voller Spieleautomaten. Alles Szenarien, die der Stadtregierung Wien Unbehagen bereiteten. Mit dem Verbot des kleinen Glücksspiels wurden Glücksspielautomaten in der Stadt unter Strafe gestellt.

Drei Jahre nach dem Verbot sollte angefangen werden, Bilanz zu ziehen. Welche Konsequenzen hatte das Verbot für lokale Wirte und all jene, die von den Automaten profitieren? Wie haben sich Spieler auf die Veränderung eingestellt? Welche Alternativen gibt es und wie gut wurde die Unterbindung von Spielautomaten tatsächlich umgesetzt?

Wiener Spielautomatenszene – mehr vorhanden?

Während die Polizei durchaus Razzien durchgeführt hat, um Glücksspiel in den Hinterzimmern Wiens zu unterbinden und dabei signifikante Mengen an illegalen Spieleautomaten konfisziert hat, gibt es definitiv kleines Glücksspiel in zahlreichen Bezirken der Hauptstadt zu finden. Das ist zumeist nicht einmal im Hinterzimmer fernab der Öffentlichkeit der Fall. In einem Test der Zeitschrift Profil fand man zahlreiche Spielautomaten in mehreren Bezirken der Metropole ganz publik in Cafés und Lokalen stehen.

Das war vor allem in typischen Arbeiterbezirken wie Simmering und Favoriten der Fall. Gleichzeitig sollte beachtet werden, dass sich die Anzahl an Spieleautomaten insgesamt aber drastisch reduziert hat. Wien ist ein kleines Bundesland, motorisiert braucht man deshalb nicht lange bis nach Niederösterreich. Das wissen findige Geschäftsleute zu nutzen, die etwa Bustouren in das umliegende Bundesland anbieten.

Mit dem Auto zum Kulturgut Glücksspiel

So fahren viele Spieler einige Kilometer mit dem Bus oder Auto in das benachbarte Niederösterreich und konsumieren hier Spieleautomaten, Slots und Getränke. Für die Stadt Wien ist das natürlich nicht zuletzt ein Minus an Steuereinnahmen. Circa 55 Millionen Euro Steuereinnahmen pro Jahr gehen dem Bundesland damit verloren. Außerdem stellt das Verbot natürlich ein Minus in der Kassa vieler Wirte und Tankstellenbetreiber dar, niederösterreichische Betreiber freuen sich gleichzeitig.

Haben sich nun viele Menschen aufgrund des Verbots zu einer Glücksspielabstinenz entschieden? Dazu gibt es kaum Daten. Tatsache ist jedoch, dass Online-Casinoplattformen wie das Comeon Casino Erfahrungen für viele neue Spieler bieten, die über die einer klassischen Spielothek hinausgehen. Mit einer großen Auswahl an modernen Automaten, die in puncto Videoanimationen den klassischen Maschinen weit voraus sind sowie mit attraktiven Boni und Willkommensangeboten, sind virtuelle Casinos im Internet definitiv nicht als zweite Wahl zu betrachten.

Zukunft der Glücksspielbranche in Wien

Während das Online-Casino zweifellos im Wachstum begriffen ist, kann es Casinohallen höchstwahrscheinlich nicht vollständig ersetzen. Die Wiener schätzen nach wie vor das klassische Casinoerlebnis im gehobenen Stil in den nobleren Bezirken der Stadt. Alternativ schätzen viele Menschen auch das nahe Ausland und die Grenzregion zu Tschechien für kleine Ausflüge und Casinobesuche.

Das ist jedoch ein jahrzehntealtes Phänomen, das nicht erst mit dem Verbot des kleinen Glücksspiels in Wien begann. Es ist jedoch unklar, wie die Zukunft der noch vorhandenen Automaten in Wien aussieht. Sie sind eigentlich illegal, bringen den Besitzern jedoch sehr oft keinerlei Probleme, sondern Stammkunden und signifikante Einnahmen. Der typische Spieler in Wien hat also weiterhin eine breit gefächerte Auswahl: Spielautomaten, Casinos in Wien, Niederösterreich, im nahen Ausland und natürlich das Online Casino Angebot am Handy und Computer.

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