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Smartphone-Markt: Alle Hersteller leiden, nur Apple nicht
Alle Hersteller moderner Smartphones beklagen sinkende Verkaufszahlen, nur Apple hat mal wieder allen Grund zur Freude.
Smartphone-Markt: Alle Hersteller moderner Smartphones beklagen sinkende Verkaufszahlen, nur Apple hat allen Grund zur Freude. Wie die renommierten Marktforscher von Counterpoint Research mitteilen, konnte der iPhone-Hersteller auf wichtigen Märkten zulegen, obwohl die jeweiligen Gesamtmärkte teilweise deutlich nachgaben. Apple soll demnach besonders erfolgreich in den Regionen Europa, Indien und Lateinamerika agieren.
Der Smartphone-Mark in Europa gab im zweiten Quartal 2026 um 10 Prozent auf nunmehr 35 Millionen Geräte nach. Der Wert markiert das schwächste zweite Quartal seit drei Jahren. Apple hingegen können den Marktanteil um 9 Prozent steigern und liegt nun gleichauf mit Samsung bei jeweils 34 Prozent. Xiaomi folgt mit 15 Prozent, und danach kommt erstmal lange nichts, da kein anderer Hersteller mehr als 4 Prozent Marktanteil erreicht. Die Spezialisten von Counterpoint erwarten auch für die kommende Quartale Rückgänge, sehen aber dessen ungeachtet unverändert besser positioniert als die anderen Hersteller.
In Indien lagen die Smartphone-Verkäufe satte 14 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Apple konnte dagegen um 15 Prozent zulegen und ließ damit die Konkurrenz weit hinter sich. Samsung und OPPO wuchsen lediglich um jeweils 4 Prozent. Counterpoint führt Apples Erfolg unter anderem auf die Nachfrage nach dem iPhone 17 und attraktive Preise zurück. Im Juli wurden massive Rabattaktionen durchgeführt, die laut der Marktbeobachter den Markt aber nicht wirklich vergrößert haben.
Lateinamerika gilt gemeinhin als Wachstumsmarkt für Smartphone-Hersteller, doch auch in dieser Region gibt es im zweiten Quartal eklatant bergab. Die Auslieferungen aller Hersteller brachen um 10 Prozent ein. Seit der dritten Quartal 2023 hat es einen solchen Rückschlag nicht mehr gegeben. Apple und Samsung waren die einzigen großen Marken mit Wachstum und legten um 5 beziehungsweise 6 Prozent zu. Der iPhone-Hersteller profitiert in Lateinamerika offenbar davon, dass er die gestiegenen Preise für Komponenten selbst abfedern kann. Im Premium-Segment über 600 US-Dollar kommt Apple inzwischen auf rund 51 Prozent Marktanteil.
Der chinesische Markt hingegen ist und bleibt ein schwieriges Terrain: In den ersten 30 Wochen des Jahres wurde ein Rückgang um 8,6 Prozent verzeichnet, was auch die Verkaufszahlen von Apple in Mitleidenschaft zog. Huawei bleibt in China Marktführer. Counterpoint geht davon aus, dass sich die Talfahrt in den kommenden Monaten fortsetzen wird. Die Chipkrise und aus dieser resultierend steigende Preise werden voraussichtlich dazu beitragen, dass eine echte Erholung des Marktes erst ab 2028 einsetzen wird. Das setzt allerdings voraus, dass die Hersteller ihre Geräte mit frischen Ideen ausstatten und US-Präsident Trump seinen Krieg gegen den Iran beendet.
Quellenangabe: AppGamers
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