Apple: Nach Qualcomm kommt Unabhängigkeit

Nach Rechtsstreit mit Qualcomm soll Unabhängigkeit folgen.

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Apple und Qualcomm einigten sich im April 2019 überraschend in dem monatelang anhaltenden Streit um die Mobilfunktechnologie im iPhone und iPad. Die Einigung kam mit einer verbindlichen Aussage, dass der iPhone-Hersteller 5G-Modems von Qualcomm verbauen wird. Ein etwas saurer Apfel, für das US-Unternehmen aber vermutlich die bestmögliche Lösung, um das Kriegsbeil zu begraben.

Für Qualcomm war die Angelegenheit ein Pyrrhussieg – der Chiphersteller gilt als finanziell arg angeschlagen. Damit aber nicht genug, Tim Cook und seine Mannschaft haben aus der Erfahrung gelernt und streben intensiv nach einer größtmöglichen Unabhängigkeit von dem streitlustigen Zulieferer. Dabei sind auch deutsche Spezialisten gefragt.

Intel bietet Apple 5G-Sparte zum Kauf an

Intel könnte die Lösung für Apples Strategie sein. Es ist allgemein bekannt, dass das Unternehmen für seine Mobilfunkspezialisten eine neue Heimat sucht. Laut Medienberichten soll Intel dem iPhone-Hersteller bereits 2018 angeboten haben, die entsprechende Abteilung zu übernehmen. Daraus wurde nichts, die Einigung mit Qualcomm machte die Pläne zunichte.

Wie The Informationen nun aber auf Berufung auf 9to5Mac berichtet, wurden die Verhandlungen neu aufgenommen. Konkret soll es dabei wohl um die Mitarbeiter in Deutschland gehen, die Intel bei der Übernahme von Infineon zugefallen sind. Intel hatte im April 2019 angekündigt, sich aus dem 5G-Modem-Geschäft zurückziehen zu wollen und hat diesem Zusammenhang deutlich formuliert, dass man einen Käufer für die Sparte suche.

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