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Sunrise Village: Innogames füttert Spieler mit KI-Inhalten
Computerspieler tun sich oftmals schwer mit KI-Inhalten, was Innogames nicht davon abhält, diese massenhaft einzusetzen.
INHALTSVERZEICHNIS
Sunrise Village: Computerspieler tun sich oftmals schwer mit KI-Inhalten, was Innogames nicht davon abhält, diese massenhaft einzusetzen. Das Hamburger Unternehmen, bekannt durch den Erfolgstitel Forge of Empires, hat offenbar die Weiterentwicklung von Sunrise Village seit über einem Hand in die Hände von generativer KI gegeben.
Von der Community unbemerkt, ist die Maßnahme laut einem Bericht von GamesWirtschaft nicht etwa ein Experiment, sondern fester Bestandteil der Produktionspipeline.
Sunrise Village wird von generativer KI weiterentwickelt
Innogames soll demnach dabei auf Sprach- und Bildmodelle setzen, die direkt in interne Tools eingebunden sind. Sie erzeugen Grafiken, Icons und Hintergründe, schreiben Texte, Dialoge und Quests und helfen bei Designfragen wie Balancing und Progression. Die Entwickler greifen anschließend ein, prüfen die Ergebnisse und passen sie an.
Freemium-Games wie Sunrise Village müssen permanent mit neuen Inhalten versorgt werden, um gerade engagierte Spieler bei der Stange zu halten. Künstliche Intelligenz eignet sich hier ideal zur Produktion großer Mengen an Content.
Entwickler-Team von 25 und vier Mitarbeiter reduziert
Der Bericht führt zudem aus, dass das Team zeitweise mit weniger Mitarbeitern auskommen konnte, ohne dass die Spieler Defizite bei der Qualität bemerkt hätten. Das IT-Magazin Golem wertet dies als Zeichen, dass KI-generierte Inhalte inzwischen ein Niveau erreicht haben, das kaum noch von klassisch erstelltem Content zu unterscheiden ist.
Der Einsatz von KI soll vom dem Hamburger Spiele-Entwickler nicht als Sparmaßnahme verstanden werden, sondern als Möglichkeit, mehr Spiele parallel zu betreiben und schneller auf Spielerverhalten zu reagieren. Sunrise Village soll zudem nicht ausreichend Einnahme generiert und daher vor dem Aus gestanden haben. Innogames setzte daher als KI als Alternative, reduzierte das Team von rund 25 auf maximal vier Entwickler und konnte das Spiel derart wieder profitabel machen.
Quellenangabe: Golem
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