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Thema APKs – Muss Apple dem Trend folgen?

APKs: Sollte Apple Entwicklern neue Chancen geben?

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Apple CEO Tim Cook

Bereits seit Jahren sind Verbraucher dazu bereit, mehr Geld für die Apps auf ihrem Smartphone oder Tablet in die Hand zu nehmen. Viele sehen den Kauf einer App als Investition in eine Steigerung der eigenen Produktivität oder ein unterhaltsames Spiel. Doch nicht jeder Entwickler hat die Chance, selbst im Store gelistet zu werden. Dafür verantwortlich ist zum Beispiel eine Konkurrenzsituation. Während Android mit dem APK bereits eine passende Alternative präsentiert, müssen auf den iOS-Geräten weiter Umwege in Kauf genommen werden.

Im Sinne des Speichers

Wer nicht zwingend auf eine App zurückgreift, um sich den Zugang zu einer optimierten Seite zu sichern, kann dadurch den technischen Voraussetzungen des Smartphones Genüge tun. Auf der einen Seite zeigt sich dies bei einem Blick auf die Kapazität des Speichers. Dieser ist gerade bei einem Smartphone noch immer begrenzt und muss aus diesem Grund mit Bedacht eingesetzt werden. An und für sich ist es bei Spielen nicht vermeidlich, diesen zu belegen. Doch Apps aus anderen Bereichen, bei den es sich in erster Linie um eine für mobile Geräte optimierte Webseite handelt, machen dies nicht zwingend notwendig.

Wer sich für das APK (Android Package) entscheidet, muss sich keine Gedanken zu diesem Thema machen. Denn hier handelt es sich in erster Linie um eine kleine Datei, die aus rechtlichen Gründen nicht den Weg bis in den Play Store fand. Doch nicht nur an dieser Stelle zeigt sich der deutliche Vorteil der APKs. Auf der anderen Seite kann das Programm mit nur einem einzigen Klick beendet werden. In der Praxis handelt es sich um einen Weg, den Arbeitsspeicher des Smartphones zu jeder Zeit zu schonen. So ist dafür gesorgt, dass weiterhin bei einer kurzen Reaktionszeit auf das Angebot zurückgegriffen werden kann. Für die Nutzer hält die Alternative damit den einen oder anderen deutlichen Vorteil bereit.

Wer nutzt APKs?

Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb sich ein Entwickler dazu entscheidet, die eigene App nicht auf dem klassischen Weg im Store zur Verfügung zu stellen. Auf der einen Seite kann damit der Wunsch verbunden sein, nicht ganz und gar auf die Rechte an der Produktion verzichten zu müssen. Denn diese werden von Google in einem großen Maß beansprucht, sobald eine App im Store zum Verkauf angeboten wird. Wer dem entgehen möchte, entscheidet sich in sehr vielen Fällen für die Alternative der APK. Damit kann die Veröffentlichung auf der eigenen Seite stattfinden.

Gleichsam gibt es im Play Store klare Restriktionen, welche Angebote enthalten sein dürfen. Nicht möglich ist dies für alle Offerten, bei denen der Einsatz von Echtgeld eine Rolle spielt. Zahlreiche seriöse Online Casinos können aus diesem Grund keine App im Store präsentieren, sondern müssen sich per se auf das APK-Prinzip konzentrieren. Gerade hier ist es für die Nutzer besonders wichtig, sich schon im Vorfeld über die Qualität des Angebots in Kenntnis zu setzen.

Die Installation

Im Play Store ist schon längst klar, wie eine App heruntergeladen werden kann. Die wenigen Klicks, die für diesen Zweck notwendig sind, wurden für viele Nutzer bereits zur Routine. In der Praxis muss ein etwas anderer Weg eingeschlagen werden, um auch eine APK auf dem Gerät zu installieren. Dies liegt daran, dass die Funktion aus Gründen der Sicherheit zunächst gesperrt ist und nicht genutzt werden kann. Erst durch das gezielte Freischalten bietet sich für den Nutzer die Gelegenheit, auf das Programm zurückzugreifen.

In einem ersten Schritt ist es aus diesem Grund notwendig, die Einstellungen des Smartphones zu öffnen. Alle weiteren wichtigen Schritte werden dann unter dem Reiter „Sicherheit“ durchgeführt. Je nach Hersteller ist es hier möglich, dass Abweichungen hinsichtlich der Beschriftung auftauchen. Nun muss die Funktion „unbekannte Quellen“ oder „unbekannte Herkunft“ aktiviert werden, was mit nur einem Klick möglich ist. Nach diesem Schritt ist es schon möglich, APKs herunterzuladen und sie direkt auf dem eigenen Gerät zu installieren. Von nun an nimmt der Prozess ebenso wenig Zeit in Anspruch, wie der Download einer App im Store, der nach dem klassischen Muster abläuft.

Der Blick auf die Sicherheit

Wichtig bleibt an dieser Stelle der Blick auf die Sicherheit des Downloads. Denn während der Play Store dazu in der Lage ist, alle Inhalte im Vorfeld genau zu prüfen, bevor sie den Nutzern zur Verfügung gestellt werden, gibt es ein solches Prinzip bei den APKs nicht. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, schon im Vorfeld einen Blick auf die Offerte zu werfen. Entscheidend dafür ist zunächst der Eindruck der Seite, auf der die App zum Download zur Verfügung gestellt wird. Hierbei sollte es sich um einen bekannten Anbieter handeln, dem das Vertrauen mit einem guten Gewissen geschenkt werden kann.

Ein gewisses Risiko geht derweil von unbekannten Seiten aus, die den APK-Download zur Verfügung stellen. Ist dort zum Beispiel kein Impressum vorhanden, so spricht dies klar dafür, eine andere Seite für den Download zu nutzen. Zu groß ist in diesem Fall die Gefahr, selbst einen Trojaner oder Virus herunterzuladen. Dieser kann von den Tätern ganz leicht in der APK-Datei versteckt werden. Während eine genaue Prüfung vor der Offerte im Play Store von Google sicherstellt, dass dies nicht geschehen kann, besteht dieses Risiko bei einem APK Download zu jeder Zeit. 

Auch die Bewertungen anderer Kunden sind per se noch keine Garantie dafür, dass für die ersehnte Sicherheit gesorgt wurde.

Noch immer gibt es unter diesem Einfluss das Risiko, dass sich eine schädliche Software hinter dem Angebot versteckt. Umso wichtiger ist es in dieser Lage, sich nicht zu sehr von diesen weichen Parametern beeinflussen zu lassen. Denn diese können von den Tätern binnen kurzer Zeit gefälscht werden, um auf diese Weise den Eindruck von Seriosität zu erwecken. 

Gerade dann, wenn es keinen ersichtlichen Grund gibt, weshalb der Download nicht im Store zur Verfügung steht, ist Vorsicht geboten. Kann kein rechtlicher Streit oder der Einsatz von Echtgeld mit der App in Verbindung gebracht werden, so ist das Risiko besonders groß, eine schädliche Datei auf dem Gerät zu installieren.

An und für sich ist es deshalb wichtig, stets auf diesen sicheren Auslöser zu achten. Gibt es aus der Sicht der Entwickler einen guten Grund, weshalb sie nicht in den Play Store aufgenommen werden, so spricht dies wiederum für die Sicherheit des Angebots. 

Auch Android versuchte in den letzten Jahren, die eigenen Kunden immer wieder zu sensibilisieren. Denn insgesamt handelt es sich um ein Entgegenkommen des Herstellers, da nicht mehr nur Inhalte aus dem eigenen Store geladen werden können. Auf der anderen Seite ist sich das Unternehmen der eigenen Verantwortung bewusst, auch in diesem Bereich für die Sicherheit der Spieler zu sorgen. Diese kann nicht immer gewährleistet werden, wenn es nicht möglich ist, die Inhalte vor dem Download selbst zu prüfen. So ist es unter dem Strich die eigene Verantwortung der Spieler, die hier eine wichtige Rolle spielt.

Zieht Apple nun nach?

Für Apple liefen die Geschäfte in den vergangenen Jahren weniger rosig, als in der Blütezeit des Unternehmens. Bis dato ist es noch nicht gelungen, die entscheidende Innovation auf den Markt zu bringen, die dazu in der Lage ist, den eigenen Absatz in die Höhe zu treiben. Gerade auf dem Gebiet der APKs zeigen sich deutliche Unterschiede zum Prozedere, wie es von Google angeboten wird. Denn Apple selbst reagierte in den letzten Jahren nicht auf den Wunsch der Kunden, die Dateien nicht mehr nur im App Store laden zu können.

Stattdessen wurde versucht, auf dem Gebiet weiterhin die eigene Marktmacht zu erhalten und sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. 

Natürlich waren Programmierer schon in den letzten Jahren immer wieder damit beschäftigt, Apps auf den Markt zu bringen, die mit iOS kompatibel sind. Sofern es ihnen nicht gelang, diese im Store zu zertifizieren, bot sich jedoch nicht die Chance, sie einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Aktuell ist es für die Besitzer der Apple Produkte noch notwendig, den CopyTrans Manager zu installieren. Dieses Programm ist dazu in der Lage, verschiedene Sperren zu umgehen, um im Stile einer APK eine andere Datei abseits des Stores zu installieren. In einem ersten Schritt wird diese Software auf einen PC überspielt.

Erst dann ist es möglich, das mobile Gerät mit dem PC zu verbinden. CopyTrans sollte nun dazu in der Lage sein, dieses automatisch zu erkennen. In einem nächsten Schritt können in den Wiedergabelisten die Applikationen aufgerufen werden. Hier findet sich eine große Zahl an Apps, die im offiziellen Apple Store gar nicht zu finden gewesen wären. Nun bietet sich für die Nutzer die Möglichkeit, ganz einfach jenes Angebot zu wählen, das den eigenen Vorstellungen entspricht. Ein einzelner Klick auf „Installieren“ genügt nun, um sich den neuen Dienst zu sichern und ihn fest auf dem Gerät zu integrieren. An und für sich handelt es sich damit um einen sicheren und praktischen Weg.

Apple äußert sich nicht

In den vergangenen Jahren konnten nur Vermutungen dazu angestellt werden, wie die Verantwortlichen bei Apple auf CopyTrans und die sich dort bietenden Möglichkeiten bieten. Für sie dürfte es wohl ein Dorn im Auge sein, dass sie selbst nicht dazu in der Lage waren, ihr Angebot genügend abzusichern. Doch offizielle Äußerungen wurden zu diesem Thema bislang vermeiden. Experten schreiben dies dem Wunsch von Apple zu, selbst nicht noch mehr auf CopyTrans aufmerksam zu machen. Dies könnte schließlich einen noch größeren Teil der Nutzer auf die dortige Offerte aufmerksam machen.

Somit ist auch nicht klar, ob der Konzern in den nächsten Jahren Schritte in die Wege leiten wird, um das Angebot von CopyTrans aus der Welt zu schaffen. Aktuell scheint es, als wären noch keine passenden Alternativen geschaffen worden, wie sie an diese Stelle treten könnten. So wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis hier der lang ersehnte Durchbruch gefeiert werden kann, wie ihn sich die Verantwortlichen wünschen.

Die Perspektive der Entwickler

Doch wie steht es nun um die Einschätzung der Entwickler, die hinter einer App stehen, die den Weg in den Store nicht bewältigen konnte? In der Praxis wird ihnen auf diese Weise die Chance genommen, sich einem sehr großen Publikum zu präsentieren. Wer es im Apple App Store zum Beispiel in die Trends schafft, der kann ein sehr großes Publikum auf sich und das eigene Angebot aufmerksam machen. Keine APK ist dazu in der Lage, eine solch große Plattform zu schaffen und dort das Publikum zu überzeugen.

Doch liegt zum Beispiel ein Rechtsstreit vor, der es nicht möglich macht, in den App Store aufgenommen zu werden, nimmt die Lage andere Züge an. In diesem Fall wäre es für die Entwickler gar nicht mehr möglich gewesen, die Kraft des Publikums im App Store zu nutzen. Um ihre Inhalte überhaupt für die mobile Öffentlichkeit zugänglich machen zu können, ist der Schritt klar nachzuvollziehen. Es wird ein inoffizielles und nicht lizenziertes Angebot geschaffen. Doch hier ist es sehr viel schwerer, die Nutzer von der eigenen Offerte zu überzeugen und sie überhaupt darauf aufmerksam zu machen. Aus der Perspektive der Entwickler muss aus dem Grund klar zwischen diesen beiden Punkten abgewogen werden, bevor eine Entscheidung getroffen werden kann.

Öffnen die Stores ihre Pforten?

Für Apple und Google ist der eigene App Store zugleich ein Punkt, an dem große Einnahmen generiert werden können. Die beiden Unternehmen haben allein aus dem Grund ein großes Interesse daran, möglichst viele Angebote dort zu bündeln und sie zur Verfügung zu stellen. So wird in den kommenden Jahren die Frage auftauchen, ob es sich für die Verantwortlichen lohnt, die eigenen Regelungen etwas zu lockern. Sobald an den Richtlinien geschraubt wird, die mit der Aufnahme in den Store in Verbindung stehen, wird sich die Chance bieten, mehr Apps zur Verfügung zu stellen und damit die Einnahmen zu steigern.

Da es bis zu diesem Zeitpunkt auf der Basis der bisherigen Regelungen gelungen ist, eine große Zahl an Nutzern zu erreichen, spricht jedoch vieles dafür, dass diese Politik weiter fortgesetzt wird. In den nächsten Jahren könnte sich hier die Chance ergeben, die Lizenz der Apps zu einem wichtigen Kriterium für die Nutzer zu machen. Diese würden sich unter dem Eindruck eines offiziell lizenzierten Produkts eher für die offizielle Variante aus dem Store entscheiden.

Doch bis es gelingt, ein solches Vorhaben auch in die Tat umzusetzen, muss noch sehr viel Arbeit bei der Aufklärung geleistet werden. Denn erst auf dieser Basis bietet sich die Möglichkeit, die Nutzer zielgerichtet zu erreichen und sie auf die Vorteile in puncto Sicherheit aufmerksam zu machen, die sie mit dem offiziell lizenzierten Produkt auf ihre Seite ziehen können. Nun geht es für die beiden Unternehmend darum, hier zu einem eigenen Stil zu finden, um die Nutzer zu überzeugen und sich weiterhin mit den eigenen Produkten auf dem hart umkämpften Markt behaupten zu können.

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