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Apple: 1,8 Millionen US-Dollar Verlust durch Bitcoin-Wallet
Durch eine gefälschte Bitcoin-Wallet-App im App Store sollen drei Kunden ingesamt 1,8 Millionen US-Dollar verloren haben.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Durch eine gefälschte Bitcoin-Wallet-App im App Store sollen drei Kunden ingesamt 1,8 Millionen US-Dollar verloren haben. In einer Klage, die bei einem Bundesgericht in Kalifornien eingereicht wurde, werfen die drei Betroffenen dem US-Konzern vor, gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen zu haben. Die Geschädigten hätten auf die Sicherheit des Software Shops des iPhone-Herstellers vertraut, die heruntergeladene Sparrow Wallet-App entpuppte sich jedoch als betrügerische Fälschung.
Sparrow Wallet wird ausschließlich für Windows, macOS und Linux angeboten. Betrüger machten sich allerdings offenbar die Popularität der App zu nutzen und veröffentlichten im App Store Fake-Versionen. Der Sinn der Sache: Nutzer in die Irre führen und dazu verleiten, ihre Bitcoin-Bestände preiszugeben.
App-Store-Nutzer verklagen Apple aufgrund Fake-App
Die Kläger James Ramirez, Christopher Ellis und Jalen Delgado verloren derart zwischen Mai und August 2025 Beträge von 875.000, 840.000 beziehungsweise 120.000 US-Dollar. Ihre Konten wurden geleert, während die Betrüger die Kryptowährungen auf ihre eigenen Wallets umleiteten.
Das Branchenmagazin MacRumors hat die Klage veröffentlicht, der entnommen werden kann, dass Apple vorgeworfen wird, trotz Meldungen von Opfern nur unzureichend reagiert zu haben. Selbst nach Wochen seien weiterhin gefälschte „Sparrow“-Apps im App Store verfügbar gewesen. Craig Raw, der Entwickler der echten Sparrow Wallet, kritisierte Apples Untätigkeit öffentlich.
Durch Bitcoin-Betrug 1,8 Millionen US-Dollar verloren
In einem Social-Media-Beitrag im Januar 2024 betonte Raw, dass betrügerische Apps trotz mehrfacher Meldungen nicht entfernt wurden. Sein Versuch, Nutzer zu schützen, scheiterte: Er reichte eine Platzhalter-App ein, die klarstellte, dass Sparrow Wallet nur für Desktop-Systeme verfügbar ist. Doch statt die Betrugsversuche zu stoppen, sperrte Apple sein Entwicklerkonto wegen „unehrlicher Aktivitäten“. Erst nach Protesten hob der US-Konzern die Sperre wieder auf, doch die Betrüger blieben weiterhin aktiv.
Die Klage argumentiert, dass Apples jahrzehntelange Vermarktung des App Stores als „sicherer und vertrauenswürdiger Ort“ die Nutzer in falscher Sicherheit wiege. Gerade dieses Vertrauen habe den Betrug erst möglich gemacht. Die Kläger fordern nun Schadenersatz, darunter die vollständige Erstattung ihrer Verluste.
Quellenangabe: AppGamers
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