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Wie süchtig machen Facebook und Instagram?
Die Kommission ermittelt schon seit etwa zwei Jahren zu den Vorwürfen und stört sich vor allem an dem Content.
INHALTSVERZEICHNIS
Social Media: Genau diese Frage wird von unterschiedlichen Akteuren höchst unterschiedlich beantwortet. Auf der einen Seite: die EU-Kommission, die vom Mutterkonzern Meta einen optimierten Schutz fordert. Auf der anderen Seite: besagter Mutterkonzern, der die Vorwürfe zurückweist und kritisiert, dass das, was bereits unternommen wurde, nicht gewürdigt werde. Aber wie geht es weiter?
Meta drohen Geldbußen in Milliardenhöhe
Der Vorwurf der EU ist nicht neu. Die Kommission ermittelt schon seit etwa zwei Jahren zu den Vorwürfen und stört sich vor allem an dem Content, der über die individuell angepassten Algorithmen angezeigt wird. Zudem würden Push-Benachrichtigungen die Nutzer immer wieder zurück auf die Plattformen locken. Und wer dann in seiner Timeline scrollt, kann sich unter anderem deswegen oft nur schwer lösen, weil immer wieder neue Inhalte angezeigt werden.
Was fordert die EU?
Verallgemeinernd ausgedrückt fordert die EU Kommission einen stärkeren Schutz von Kindern und Jugendlichen. Scrollen ohne Ende und automatische Wiedergaben sollen nicht mehr möglich sein. Regelmäßige Bildschirmpausen sollen für Unterbrechungen sorgen.
Meta kann sich Zeit lassen..
… und genau das dürfte viele, die die Kritik der EU verstehen, ärgern. Fest steht allerdings auch, dass Meta hohe Geldbußen drohen, wenn das Unternehmen die Vorwürfe nicht entkräften kann. Es gibt jedoch keine Frist, innerhalb der Meta reagieren muss. Wer sich erinnert: Seit etwa zwei Jahren wird darüber diskutiert, ob nun ein Mindestalter eingeführt werden soll. Eine endgültige Entscheidung lässt auch hier auf sich warten.
Der Mutterkonzern von Facebook und Insta steht allerdings nicht allein in der Kritik. Ähnliche Vorwürfe, gerade in Bezug auf das Thema „Endlos-Scrollen“ wurden in der Vergangenheit auch schon gegen TikTok erhoben.
Interessant ist in jedem Fall, dass nicht nur in Deutschland diskutiert wird. Immerhin handelt es sich bei Social Media um ein internationales „Phänomen“, über das man sich auch in anderen Ländern Gedanken macht. In manchen Ländern ist man, gerade in Bezug auf Altersbegrenzungen, aktuell deutlich weiter. Inwieweit dies dann als Vorbild dient, bleibt abzuwarten.
Quellenangabe: Tagesschau
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