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So können Social Media & Co. Beziehungen belasten
Wer heutzutage eifersüchtig ist, beäugt nicht zwangsläufig nur diejenigen kritisch, die mit dem eigenen Partner flirten.
INHALTSVERZEICHNIS
Social Media: Wer heutzutage eifersüchtig ist, beäugt nicht zwangsläufig nur diejenigen kritisch, die mit dem eigenen Partner flirten oder auf andere Weise konkurrenzfähig wirken. Auch das Smartphone kann zu einem Dorn im Auge werden und dementsprechend die Beziehung belasten.
Es gibt verschiedene Verhaltensweisen, die eng mit dem Umgang mit digitalen Angeboten verbunden sind, zu Stolpersteinen werden können. Eine aktuelle Studie hat sich ein wenig genauer mit dem Thema auseinandergesetzt.
Vor allem jüngere Paare haben Angst vor Vergleichen
In einer bevölkerungsrepräsentativen Studie des Datingportals Elite Partner, bei der mehr als 3.300 Menschen in Partnerschaften befragt wurden, zeigt sich, dass vor allem Social Media Beziehungen hin und wieder auf die Probe stellen kann.
Und natürlich kann es belasten, wenn sich der Partner zum Beispiel online anders darstellt als im echten Leben, oder wenn er es auch beim romantischen Dinner nicht lassen kann, ständig neue Nachrichten zu checken.
Auch Vergleiche, die über Social Media einfacher denn je geworden sind, können zu Unzufriedenheit führen. Vor allem jüngere Paare bis 39 Jahre fühlen sich laut den Ergebnissen der Studie unter Druck gesetzt.
Digitale Eifersucht ist ebenfalls ein Thema
… und so weit verbreitet, dass es hierfür schon ein Extra-Wort („Phubbing“) gibt. Hinter diesem Phänomen steckt die Eifersucht, die entsteht, wenn der Partner seinem Handy mehr Aufmerksamkeit schenkt als der betreffenden Person selbst.
32 Prozent der 30- bis 39-Jährigen und 22 Prozent der 40- bis 49-Jährigen gaben in der besagten Umfrage sogar an, sie würden sich die Aufmerksamkeit, die ihr Partner seinem Smartphone schenkt, selbst wüschen.
Wenn Vergleiche nicht nur verunsichern, sondern auch nerven…
Die Grenze zwischen Verunsicherung und Genervt-Sein scheint, gerade im Zusammenhang mit diesem Thema, fließend zu sein. Vor allem Influencer spielen hierbei eine große Rolle. Vor allem Männer unter 40 haben keine Lust auf regelmäßige Foto-Sessions. Hinzu kommt, dass sich 25 Prozent der Männer unter 30 als Fotograf fühlen,… und hierauf eigentlich keine Lust haben.
Zu guter Letzt jedoch noch eine positive Erkenntnis: 38 Prozent der Paare freuen sich, wenn sie gemeinsamen Content posten. Und etwas mehr als 30 Prozent mögen es, wenn ihr Partner sie verlinkt. Besonders interessant ist allerdings auch, dass etwa 20 Prozent der Paare angeben, dass sie es als hilfreich empfinden, wenn ihnen auch die Momente im Feed angezeigt werden, die eben nicht perfekt sind. Vielleicht deswegen, weil sie beweisen, dass hinter jedem Influencer am Ende eben doch nur ein echter Mensch steckt?
Quellenangabe: Stern
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