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Valve: Gabe Newell kann Monopol-Klage nicht nachvollziehen
Gabe Newell hat sich indirekt zu der Monopol-Klage geäußert und meint, dass Spieler die freie Wahl hätten, wo sie ihre Games kaufen.
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Valve: CEO Gabe Newell hat sich indirekt zu der Monopol-Klage geäußert und meint, dass Spieler die freie Wahl hätten, wo sie ihre Games kaufen. Valve befindet sich bereits seit 2021 in einem Rechtsstreit um die mutmaßliche Monopolstellung von Steam. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, seinen gewaltigen Marktanteil zu missbrauchen und Spiele-Studios zu zwingen, die Regeln und Gebühren zu akzeptieren.
Der Humble-Bundle-Schöpfer Wolfire brachte im Jahr 2021 den Stein ins Rollen. Der Prozess ist immer noch nicht abgeschlossen, dient aber bereits als Grundlage für weitere juristische Auseinandersetzungen rund um das Kartellrecht.
Gabe Newell kann Monopol-Klage nicht nachvollziehen
Steam soll bereits vor rund fünf Jahren etwa 75 Prozent des PC-Gaming-Marktes kontrolliert haben. Microsoft und Epic Games haben versucht, dem etwas entgegenzusetzen, waren damit aber bislang nicht sonderlich erfolgreich. In der Klage wird dann auch argumentiert, dass Valve quasi eine Monopolstellung habe und somit Spiele-Entwickler und Publisher keine andere Wahl hätten, als die verlangten Gebühren zu entrichten.
Das Branchenmagazin Gamerant will nun ein bislang unveröffentlichtes Transkript aus dem Jahr 2023 gefunden haben, in dem sich Newell zu der Klage äußert: „Valve verfolgt weder eine Politik noch eine Praxis, Drittanbietern von Software auf anderen Plattformen Preise vorzuschreiben.“
Steam und Valve sollen sich stets richtig verhalten haben
Der Valve-CEO vertritt die Auffassung, dass sich weder Steam noch Valve falsch verhalten oder eine etwaige Monopolstellung ausgenutzt hätten. Spieler hätten die freie Wahl bei der Auswahl des Stores. Unterdess wird Steam- und Valve-Mitarbeitern auch vorgeworfen, Entwickler und Publisher undokumentiert unter Druck zu setzen, um Preisanpassungen vorzunehmen. Sollten sie das nicht machen, würden sie von der Plattform entfernt werden.
Dies soll auch große Studios wie Ubisoft betreffen, die Rainbow Six Siege auf anderen Plattformen nicht günstiger anbieten sollten. Laut dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg dementiert Newell auch diese Vorwürfe. Erhebungen von DemandSage zufolge hat Steam inzwischen die Grenze von zehn Milliarden US-Dollar an Einnahmen pro Jahr überschritten. Kartellrechtler werden also verstärkt ein Auge auf das Unternehmen haben.
Quellenangabe: EuroGamer
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