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Panasonic: Seniorenhandy KX-TU260 kann nicht begeistern
Der japanische Elektronikriese hat mit dem KX-TU260 den Nachfolger seines KX-TU250 Handys offiziell vorgestellt.
INHALTSVERZEICHNIS
Panasonic: Der japanische Elektronikriese hat mit dem KX-TU260 den Nachfolger seines KX-TU250 Handys offiziell vorgestellt. Das Mobiltelefon wird als Seniorenhandy vermarket und entsprechend liest sich auch die Produktseite im Internet. Klare strukturierte Worte vermitteln die Möglichkeiten des Gerätes und lassen dabei keinen Zweifel daran, dass die Botschaft für die ältere Generation gedacht ist.
Das ist gut, da Senioren-Handys hoher Qualität auf dem Markt kaum vorhanden sind. Auch die bekannten Feature Phones von Emporia, zumeist speziell für ältere Personen entwickelt, sind weit davon entfernt, perfekt zu sein. Das Panasonic KX-TU260 könnte also erfolgreich eine Nische besetzen, wenn es denn eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers wäre. Dem ist allerdings nicht so, ganz im Gegenteil.
Panasonic KX-TU260 Seniorenhandy leider keine Empfehlung wert
Das Panasonic KX-TU250 ist ein solides Mobiltelefon, das ebenfalls primär für Senioren entwickelt wurde. Das Gerät ist allerdings auch im Allgemeinen ein gutes Stück Technik, das durchaus auch als Notfall-Handy durchgehen könnte. Das Gehäuse ist angesichts der Preisklasse relativ robust, die Standby-Zeit von etwa 300 Stunden oder auch 14 Tagen ist zwar nicht weltbewegend und doch ausreichend und die kleinen Fehler der Software könnten bei einem Nachfolger behoben werden.
Das KX-TU260 könnte somit eine behutsame Weiterentwicklung sein, bei der die wenigen Schwachpunkte des Vorgängers ausgemerzt wurden. Die Akkulaufzeit könnte verbessert und die ärgerlichen Fehler des Betriebssystems korrigiert werden. Das wäre recht wenig Arbeit und würde ein gutes Mobiltelefon ergeben. Ein Produkt, das auch mit den Feature Phones von HMD konkurrieren und diese zumeist übertreffen würde.
Panasonic KX-TU250 hätte einfach nur verbessert werden müssen
Panasonic, das Unternehmen baut seit den 1990er Jahren Handys, hat sich allerdings für einen anderen Weg entschieden: Die Abmessungen der Gehäuses wurden leicht geändert, ein identisches 2,4-Zoll-Farbdisplay mit 240 x 320 Pixel verbaut und auch bei dem Li-Ionen-Akku mit seinen 1.500 mAh wurden keine Verbesserungen vorgenommen. Der Hersteller gibt dessen ungeachtet eine um rund 30 Prozent gesteigerte Standbyzeit von 390 Stunden an. Wie diese zustande kommen soll, ist unklar.
Die erste Rezensionen bei Amazon lesen sich daher auch wenig überraschend ziemlich schlecht. Das Betriebssystem ist nach wie vor fehlerhaft und weist zudem allerlei Schwächen bei der Übersetzung in die deutsche Sprache auf. Die verbaute Kamera wird als mangelhaft beschrieben und auch die Funktionsweise der Notruftaste scheint sich einigen Kunden nicht ohne weiteres zu erschließen. Die Akkulaufzeit wird zudem mit zwei bis drei Tagen angegeben. Ein Amazon-Tester schreibt dann auch: „Man merkt direkt, dass keine Mensch der Zielgruppe bei der Entwicklung beteiligt war. Auch einige Zusatzfunktionen wie die Kamera sind nur sehr eingeschränkt nutzbar und bieten keinen Mehrwert.“
Quellenangabe: AppGamers
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