Ratgeber
Bitcoin: Das Ende der Rekorderwartungen?
Bitcoin hat sich von einem reinen Spekulationsobjekt zu einer eigenen Anlageklasse mit regulierten Produkten und Infrastruktur entwickelt.
Finanzen: Von einem Hype kann man im Jahr 2026 längst nicht mehr reden, längst sind Bitcoin und Co. und der globale Handel mit Kryptowährungen in der Finanzwelt fest etabliert. Doch wie sieht die aktuelle Marktlage aus, wo geht die Reise hin und welche Entwicklungen sind in den kommenden Monaten zu erwarten?
Vom Spekulationsobjekt zur regulierten Anlageklasse
Zunächst einmal die guten Nachrichten: Bitcoin hat sich mittlerweile von einem reinen Spekulationsobjekt zu einer eigenen Anlageklasse mit regulierten Produkten und eigener Infrastruktur entwickelt. Das hat insbesondere mit der 2024 erfolgten Zulassung von Spot-Bitcoin-ETFs in den USA zu tun, was privaten und institutionellen Anlegern den Zugang zu entsprechenden Produkten erheblich vereinfachte.
In diesem Zuge setzen auch Hedgefonds, Vermögensverwalter und Co. immer öfter auch auf Bitcoin als einen Baustein in ihrer Anlagestrategie. Das Jahr 2025 kann also durchaus als eine Art struktureller Wendepunkt gesehen werden, in manchen Ländern zählen Bitcoin-ETFs bereits zu den am meist gefragtesten ETF-Typen überhaupt.
Krypto-Experten senken Bitcoin-Ziele für 2026
Seit seiner Einführung vor 17 Jahren hat der Bitcoin ein enormes Wachstum hingelegt und sich schnell an die Spitze der Kryptowährungen katapultiert. Lag der Wert eines einzigen Bitcoins zur Markteinführung 2009 bei unter einem Cent, waren es 2010 schon 22 Cent – aktuell muss man rund 77.878,05 Euro in die Hand nehmen, um stolzer Besitzer eines Bitcoins zu werden. Allerdings ist der Bitcoin, genau wie alle anderen Kryptowährungen auch stark volatil, also starken Schwankungen ausgesetzt. Wer im September 2025 107.662,00 Euro in einen Bitcoin investiert hat, hat in etwas mehr als zwei Monaten 29.783,95 Euro Verlust gemacht.
Man kann zwar davon ausgehen, dass der Kurs auf absehbare Zeit wieder nach oben geht, dennoch ist 2026 ein mehr als spannendes Jahr für den Bitcoin. Wie einige Wirtschaftsmagazine berichten, haben viele Krypto-Experten, aber auch große Institute wie Goldman Sachs oder Standard Chartered ihre Prognosen und Erwartungen stark nach unten korrigiert. Verschiedene Analysen sehen den Kurs 2026 bei etwa 120.000 bis 170.000 US-Dollar. Zwar sei durchaus noch viel Spielraum nach oben, die Zeiten von astronomischen Kurszielen bis zu 500.000 US-Dollar seien aber wohl endgültig vorbei.
Fazit
Das Jahr 2026 wird ganz sicher kein Schicksalsjahr für den Bitcoin, im Sinne eines Zusammenbruchs, so viel steht fest. Allerdings scheinen sich viele Experten einig, dass die Zeit der Rekorderwartungen vorbei ist. Allerdings ist das nicht in Stein gemeißelt und der Bitcoin hat schon oft für die ein oder andere Überraschung gesorgt. Dennoch ist 2026 das erste Jahr, in dem der überwiegende Teil der Experten damit rechnet, dass die Zuwächse mittelfristig moderat sein werden.
Wer also überlegt, in den Markt einzusteigen, sollte sich der Volatilität bewusst sein, und nicht auf schnelle Gewinne spekulieren. Je nach persönlichem Risikoprofil ist eine Bitcoin-Anlage durchaus eine sinnvolle Investition, die ein solides Portfolio abrunden kann.
Quellenangabe: AppGamers
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