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Casino-Apps: Gefahr oder Spaß?

Ratgeber: Sind Casino-Apps für Handys wirklich gefährlich?

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Glücksspiel ist ein heikles Thema – das gilt auch für Apps. Was vor Jahren noch ein überschaubares Angebot darstellte, hat sich in den letzten Jahren zu einer populären Freizeitbeschäftigung gewandelt. Online-Casinos gibt es wie Sand am Meer, entsprechende Apps ebenso.

Diese werden zumeist kostenlos in den App Stores von Apple und Google angeboten und werden häufig im Namen eines bekannten Internet-Casinos veröffentlicht. Somit sind mobilen Handy-Casinos eine Art von moderner Werbeform. Dennoch haben sie ein ausgeprägtes Suchtpotential – wie die meisten Freemium-Apps.

Casino-Apps haben ein großes Suchtpotential

Kann man somit von einer Gefahr durch Handy-Casinos sprechen? Blackjack, Poker, Roulette, Spielautomaten und andere Klassiker funktionieren mit Geld. In den Apps wird dies mittels virtueller Währungen abgebildet, die der Spieler bei Bedarf per In-App-Kauf und unter Einsatz von echtem Geld erwerben kann. Derart funktionieren jedoch so gut wie alle kostenlos angebotenen Spiele, was auch der Grund dafür sein dürfte, dass Apple entsprechende Glücksspiel-Apps nicht bereits vor langer Zeit aus seinem Software Shop entfernt hat.

Nebenei muss natürlich angemerkt werden, dass der iPhone-Hersteller durch die In-App-Käufe unmittelbar an den Erlösen beteiligt ist. 40 Prozent bekommt der US-Konzern von den App-Anbietern.

Online-Casinos mit Apps und mobilen Webseiten

Online-Casinos unterstützen teilweise auch mobile Anwendungen, in dem der Nutzer per Smartphone und Tablet seine Einsätze von unterwegs platzieren kann. Glücksspiel von jedem Punkt der Welt aus, für viele Spieler ein Traum. Auch gibt es zahlreiche Casinos und Apps, die Freispiele anbieten. Ein bekanntes Beispiel dafür ist unter anderen MrGreen. Derart kann der Nutzer herausfinden, ob ihm Glücksspiel in welcher Form auch immer überhaupt liegt.

Dazu ist die Installation der entsprechenden App des Anbieters erforderlich. Danach folgt in der Regel eine kostenlose Registrierung, anschließend wird das Gratis-Guthaben zur Verfügung gestellt. Eine sofortige Auszahlung ist allerdings nicht möglich. Das Geld soll zum Testen der Angebote verwendet werden.

Brückenschlag zu Notebooks und Computern

Neben Apps haben sich auch mobile Webseiten mit Glücksspiel-Angeboten etabliert. Derart ist der Betreiber unabhängig von den App Stores und kann Nutzern mit Smartphones und Tablets trotzdem sein Angebot auch mobil offerieren. Derart wird sogar der Brückenschlag zu Casino-Angeboten im Browser auf Notebooks und Desktop Computern möglich, da sich der Spieler in der Regel nur ein Konto anlegen muss.

Für die Casinos ist diese Variante einfacher, müssen sie doch nicht für jedes mobile Betriebssystem wie Apple iOS, Google Android und Windows Mobile eine eigene App entwickeln. Eine mobile Webseite sieht automatisch auf allen Endgeräten gut aus.

Der Trend geht klar zu mobilen Webseiten

Wohin wird sich die Branche entwickeln und sind Casino-Apps nun gefährlich oder nicht? Die Marschrichtung scheint klar: Casino-Betreiber werden verstärkt auf mobile Webseiten setzen und Apps für Apple iPhones, iPads und Google Android Geräte nur als Beiwerk und Werbemittel anbieten. Zudem steht permanent die Gefahr im Raum, dass die Betreiber der App Stores Glücksspiel-Apps eines Tages doch aus den Stores entfernen.

Um dem vorzubeugen, werden mobile Webseiten immer aufwendigen gestaltet. Im Grunde genommen sind diese speziellen Internetangebote bereits heute kaum mehr von echten Apps zu unterscheiden. Als Fazit sind Casino-Apps eigentlich ungefährlich, der Nutzer muss sich halt nur etwas am Riemen reißen.

Redaktionelle Bewertung

84
Casino-Apps finden sich immer häufiger in den Top-Charts der App Stores von Apple und Google. Die Freemium-Titel haben ein enormes Suchtpotential - aber nur, wenn sich der Spieler nicht beherrschen kann.
2 Nutzerbewertungen
Bewertung der Redaktion 84%

Vorteile

Beliebte Apps in den Stores von Apple und Google.

Nachteile

Suchtpotential.

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