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Auch Microsoft liest mit
Was bei Google oder Apple gleich zum öffentlichen Aufschrei führte, macht Microsoft jetzt auch – ohne allzu großes Medienecho.
Was bei Google oder Apple gleich zum öffentlichen Aufschrei führte, macht Microsoft jetzt auch – ohne allzu großes Medienecho. Auch der US-Konzern nimmt E-Mails und Daten seiner Nutzer genau unter die Lupe. So ist es, wenn digitale Großkonzerne unterschiedliche Dienste anbieten: Sie erhalten einen enormen Haufen Daten über ihre User.
Wenn Sie diese zusammenfassen, bilden sich recht aussagekräftige Profile heraus. Datenschützern ist das ein Dorn im Auge. Während Apple und besonders Google für solche Dinge, regelmäßig Kritik einstecken müssen, geht das bei dem Softwareriesen fast geräuschlos.
Microsoft liest E-Mails seiner Nutzer
Das stellt Patrick Beuth in seinem Artikel für ZEIT ONLINE fest. Seit einigen Tagen gelten neue Geschäftsbedingungen für die kostenlosen Microsoft-Dienste Hotmail, SkyDrive, Windows Live Messenger, MSN oder die Suchmaschine Bing.
Darin lässt sich das Unternehmen erlauben, die angegeben Daten auch zur Verbesserung anderer Dienste zu nutzen und etwa E-Mails mitzulesen. Einziger Unterschied laut ZEIT ONLINE zum Verhalten Googles ist der, dass Microsoft die Daten nicht für personalisierte Werbung nutzt, und fügt süffisant hinzu: „Noch nicht“.
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