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Kein Sonder-Deal für Apple
In Irland läuft derzeit eine Steuerprüfung. Laut der Financial Times will Apple einen Teil des Vermögens in die USA überführen.
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In Irland läuft derzeit eine Steuerprüfung des Apple-Konzerns. Laut Financial Times will der iPhone-Hersteller einen Großteil seines Auslandsvermögen ins Mutterland überführen. Bisher scheute Apfel-Chef Tim Cook die Rückführung der Einkünfte des Unternehmens in die USA, die für diese Transaktion satte 40 Prozent Steuern einkassieren würde.
Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager betonte, dass durch die Rückführung des Auslandsvermögens das laufende Steuerverfahren nicht beendet sei.
Über 91 Milliarden US-Dollar
Apples Rechtsanwälte ließen verlauten, dass wenn der Konzern einen Teil seiner Auslandsgewinne in die USA überführen würde, europäische Regierungen kein Anrecht der Versteuerung auf diese Gewinne hätte. Und dieser „Teil“ ist kein kleiner. Nach dem letzten Jahresbericht des Konzerns spricht Apple von 91 Milliarden US-Dollar.
Die eiserne EU-Kommissarin untermauert ihre Stellungnahme bezüglich der Unantastbarkeit des Steuerverfahrens in Irland. Sie fügt aber hinzu, dass es egal sei, ob das Unternehmen nun einen Teil der Auslandsgewinne repatriiert oder nicht. Es würde die laufende Steuerprüfung nicht beeinflussen.
Der Fall Apple ist noch offen
Die Hüter des europäischen Wettbewerbs entdeckten, dass Apple vergleichsweise niedrige Steuerzahlungen an Irland leistete. Sie warfen dem Konzern vor, illegale Staatsbeihilfen anstatt regulärer Steuern auszurichten. Die irische Regierung und Apple wiesen den Vorwurf zurück.
Apple-Finanzchef Luca Maestri fügte hinzu, dass es keinen Sonder-Deal gab und auch nichts, was als staatliche Beihilfe galt und nach fairer Prüfung sollte nur eine Zahl heraus kommen: Null. Vermutet wird allerdings, dass Apple nach Prüfung mit über acht Milliarden US-Dollar veranschlagt werden könnte. Genaue Zahlen nannte die EU-Kommissarin allerdings nicht, der Fall sei noch nicht abgeschlossen.
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