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Otto setzt auf Mobile
Otto verschließt sich nicht modernen Lebensstilen, sondern baut diese in die Unternehmensstrategie ein. Das mobile Angebot als Wachstumsmarkt.
Als einer der letzten großen Katalogversender geht beim Hamburger Otto-Versand der Generationenwechsel auf. Das Unternehmen verschließt sich nicht modernen Lebensstilen, sondern baut diese in die Unternehmensstrategie ein. Wie beim Absatz übers Internet. Die Otto Group setzt nach aktuellen Berichten in den kommenden Jahren deshalb voll auf den Online-Handel. Besonders über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets soll der Umsatz angekurbelt werden. Bis 2016 werde Otto darüber mehr als die Hälfte des Online-Umsatzes abwickeln.
Otto findet das gut. Denn bereits heute besitze jeder zweite Einwohner ein Smartphone und jeder dritte ein Tablet, bei weiter steigender Verbreitung, argumentiert das Unternehmen seine mobile Strategie. Die meisten Nutzer seien kontinuierlich im Netz, „always on“. Damit werde das Smartphone für einen Händler zum wichtigsten Zugang zum Kunden. Das zeigen die Otto-Zahlen recht anschaulich.
Die Gruppe setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr weltweit mit mehr als 100 Online-Shops mehr als sechs Milliarden Euro um, das sind 400 Millionen Euro mehr als im Jahr davor. Bis 2015 sollen es acht Milliarden Euro Online-Umsatz werden. Otto ist nach Amazon der zweitgrößte Online-Händler weltweit. Da schau her.
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