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Nintendo Switch 2: Analyst gibt Entwarnung für physische Spiele
Die Next-Gen dürfte nach Meinung eines renommierten Analysten der letzte sichere Hafen für Sammler von Games bleiben.
INHALTSVERZEICHNIS
Nintendo Switch 2: Die Next-Gen dürfte nach Meinung eines renommierten Analysten der letzte sichere Hafen für Sammler von Games bleiben. Microsoft und Sony wollen künftig ausschließlich auf digitale Distribution setzen. Berichte scheinen sich mit Stand Juli 2026 sicher, dass Xbox mit Projekt Helix der Entscheidung von PlayStation folgen dürfte, ab 2028 keine physischen Spiele mehr zu veröffentlichen.
Mat Piscatella, Senior Director und Berater der Videospielbranche bei Circana, erklärte gegenüber VideogamesChronicle, dass er mit dem Ende von physischen Medien gerechnet habe.
Analyst gibt Entwarnung für physische Switch 2-Games
„Es war unvermeidlich, dass es eines Tages passieren würde“, sagte Piscatella. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Ankündigung ausgerechnet heute kommt, aber hey, wir haben das Jahr 2026 und da passieren eben ständig unvorhergesehene Dinge. Die Verkäufe neuer physischer Videospiele sind seit den späten 2000er-Jahren jedes Jahr zurückgegangen.
Vielleicht habt ihr die Grafik gesehen, die ich auf Bluesky mit den US-Daten für die letzten zwölf Monate bis Mai gepostet habe. Der physische Markt in den USA verzeichnete aufgrund der Nintendo Switch 2 zuletzt ein minimales Wachstum, aber das wird nicht von Dauer sein.“
Analyst rechnet nicht mit einer echten Marktveränderung
Und weiter: „Durch eine Kombination aus Kundenpräferenzen und strategischen Entscheidungen der Hersteller erleben wir nun, wie Sony das Ende der Produktion physischer Discs für Januar 2028 ankündigt. „Dies wird zu geringeren Umsätzen mit Videospiel-Software im Einzelhandel führen. Man kann mittlerweile getrost davon ausgehen, dass sowohl die PlayStation 6 als auch Project Helix reine Digital-Geräte sein werden.“
Nintendo wäre dann der letzte Hersteller von Videokonsolen, der voraussichtlich bis zum Ende des Lebenszyklus der Switch 2 physische Medien produziert. Piscatella rechnet indes nicht mit einer echten Marktveränderung, es habe eher psychologische Auswirkungen.
„Der Wandel des Marktes hat bereits stattgefunden“
„Der Wandel des Marktes hat bereits stattgefunden“, betont er. „Aber es fühlt sich zweifellos wie das Ende einer Ära für Videospiele an. Viele Spieler werden mit diesen Entscheidungen (berechtigterweise) sehr unglücklich sein. Physische Medien im Gaming-Bereich wird es jedoch nur so lange geben, wie die Konsolenhersteller es zulassen – und wir sind dem Ende nun einen Schritt näher gekommen. Es ist ein trauriger Tag in der Welt der Videospiele.“
Piscatella erklärt weiter, dass Nintendo kaum auf die Entscheidungen von PlayStation und Microsoft reagieren wird. „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Nintendo einfach das tut, was Nintendo tun will. Ich glaube nicht, dass sie ihre Pläne in irgendeiner Weise davon abhängig machen, was Sony oder Microsoft tun. Nintendo wird einfach Nintendo bleiben, im Guten wie im Schlechten.“
Quellenangabe: EuroGamer
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