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Apple: Tim Cook kündigt höhere Preise für viele Produkte an
Der iPhone-Hersteller wird nach Zögern auf die durch den KI-Hype gestiegenen Kosten für Speicherchips mit höheren Preisen reagieren.
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Apple: Der iPhone-Hersteller wird nach langem Zögern auf die durch den KI-Hype gestiegenen Kosten für Speicherchips mit höheren Preisen reagieren. CEO Tim Cook erklärte die geplanten Preiserhöhungen gegenüber dem Wall Street Journal als „unvermeidlich“. Alle Hersteller von Computern, Smartphones und Videokonsolen stehen seit Monaten vor der Herausforderung, dass die Verfügbarkeit von Speicherchips durch die massiven Bau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz stark eingeschränkt wird.
Die Preise steigen entsprechend und das bereits seit geraumer Zeit. Cook, der seinen Aufgabenbereich im September 2026 an John Ternus übergeben wird, machte keine konkreten Angaben dazu, welche Produkte wie stark im Preis erhöht werden. Langfristig wird die Preiserhöhung aber wohl als Produktbereiche betreffen.
Tim Cook kündigt höhere Preise für viele Produkte an
Tim Cook gab auch keine Informationen preis, ob die höheren Preise ausschließlich für Neuvorstellungen oder auch für bereits auf dem Markt befindliche Produkte gelten werden. Apple wird voraussichtlich im Herbst 2026 die neue iPhone-Generation vorstellen. Das aktuelle iPhone 17 ist in Deutschland ab 950 Euro zu haben, das besser ausgestattete iPhone 17 Pro startet bei 1.300 Euro.
Marktbeobachter spekulieren zudem seit Monaten, dass der US-Hersteller seine Produktpalette noch in diesem Jahr um ein faltbares iPhone Ultra erweitern könnte. Apple konnte bislang nach eigenen Aussagen auch dank langfristiger Lieferverträge die Gerätepreise für Kunden weitgehend stabil halten. Das Ziel habe darin bestanden, die „riesigen“ Kostensteigerungen nicht an die Kunden weiterzugeben. Dies sei nun aber nachhaltig nicht mehr zu realisieren.
Apple reagiert auf Kostensteigerungen bei Speicherchips
Der iPhone-Hersteller hatte bereits in den vergangenen Monaten durchblicken lassen, dass die gestiegenen Kosten für Speicherchips Gegenmaßnahmen erfordern könnten. Die Tür für eventuelle Preiserhöhungen stand daher bereits einen Spalt offen. Zahlreiche Hersteller von Windows PCs und Spielkonsolen haben ihre Preise bereits angehoben. Auch bei anderen großen Elektronik-Anbietern war zuletzt zu hören, dass die Kostensteigerungen bei Speicherchips ein Ausmaß erreicht hätten, das ohne höhere Preise für die Kunden nicht aufgefangen werden könne.
Chipkonzerne bauen ihre Kapazitäten zwar aus, doch das braucht seine Zeit. China hat zwar große staatlich geförderte Speicherproduzenten, doch für US-Unternehmen dürften aufgrund der Trump-Regierung harte Einschränkungen für eine eventuelle Zusammenarbeit gelten. Cook wurde gefragt, ob diese Regeln gelockert werden sollten. „Ich denke, wir sollten das gesamte Angebot im Blick haben“, lautete seine Antwort.
Quellenangabe: Golem
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