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Energiewende: Windkraft führend im deutschen Stromnetz
Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE meldet, dass Windkraft und Photovoltaik im letzten Jahr dominierten.
Energiewende: Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE meldet, dass Windkraft und Photovoltaik das deutsche Stromnetz im letzten Jahr dominierten. Der produzierte Solarstrom erzielte einen Anstieg um 21 Prozent gegenüber 2024 und erreichte damit den zweiten Platz. Braunkohle und Erdgas folgen mit einem deutlichen Abstand.
Die Daten stammen von Energy-Charts, dem Statistischen Bundesamt, der Leipziger Strombörse und aus Hochrechnungen. Demnach blieb der Anteil an erneuerbarer Energie im Gesamtstromverbrauch unverändert bei 55,9 Prozent. Die Produktion aus diesen Quellen stieg allerdings in Summe um rund 6 THh auf insgesamt 278 TWh. Die Zielvorgabe lag laut Fraunhofer ISE allerdings bei 346 TWh, also knapp ein Viertel höher.
Windkraft führend im deutschen Stromnetz
Die Erzeugung aus erneuerbaren Energien fiel somit deutlich geringer aus als erwartet. Das kann auf den Umstand zurückgeführt werden, dass der Wind nicht so wollte, wie sich das die Erzeuger gewünscht hatten: Trotz eines minimalen Zubaus an Leistung sank die Produktion im Vergleich zu 2024 um 3,2 Prozent.
Der Ausbau blieb zudem klar hinter den Erwartungen zurück: Die Gesamtleistung stieg um 4,8 Gigawatt, was nur rund einem Drittel der ursprünglich geplanten Menge entspricht. Vor allem Offshore-Windparks konnten die Leistung nicht erhöhen, während im Vergleich zu Windkraftanlagen an Land aus jedem Gigawatt 50 Prozent mehr Energie gewonnen werden konnte. Teilweise kompensiert werden konnte dies durch den 16-prozentigen Anstieg bei der Photovoltaikleistung.
Energieverbrauch in Deutschland konstant
Der gesunkene Anteil an importiertem Strom wird mit einem im Vergleich zum Vorjahr um etwa 11 Prozent höheren Preis an der Leipziger Strombörse erklärt. Dort lag der Preis bei durchschnittlich 8,65 Cent pro Kilowattstunde, was dazu geführt hat, verstärkt heimische Reservekraftwerke zu nutzen.
Der Importüberschuss lag 2025 bei 22 TWh, ein Viertel weniger als 2024. Den größten Anteil daran hatte Dänemark, gefolgt von Frankreich und den Niederlanden. Somit lag die Menge dänischen Windstroms bei den Importen noch vor französischem Atomstrom. Der Energieverbrauch in Deutschland lag im Jahr 2025 laut AG Energiebilanzen etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Experten meldeten bereits im Oktober 2025, dass voraussichtlich nur ein absolut minimaler Anstieg zu verzeichnen sein wird.
Quellenangabe: Golem
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