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Apple: iPhone trotzt Krise des weltweiten Smartphone-Marktes
Die iPhones aus Cupertino erreichen erstmals einen Marktanteil von mehr als 20 Prozent und trotzen damit der Smartphone-Krise.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Die iPhones aus Cupertino erreichen erstmals einen Marktanteil von mehr als 20 Prozent und trotzen damit der weltweiten Smartphone-Krise. Im Jahresvergleich ging es aber mit den Auslieferungen runter. Die Marktanalysten von Counterpoint Research wollen herausgefunden haben, dass die weltweiten Auslieferungen von Smartphones im dritten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent eingebrochen sind.
Der Markt habe damit den niedrigsten Stand in einem dritten Quartal seit 14 Jahren erreicht. Die Marktforscher nennen als Hauptursachen die anhaltende Speicherkrise und die daraus resultierenden steigenden Komponentenpreise.
Apple iPhone erreichen erstmals Marktanteil von 22 Prozent
Die Branche leidet, Apple hingegen konnte seinen Marktanteil massiv ausbauen: Im dritten Quartal entfielen 22 Prozent der weltweiten Smartphone-Auslieferungen auf den iPhone-Hersteller, gegenüber 18 Prozent im Vorjahreszeitraum. Samsung liegt mit 23 Prozent weiterhin knapp an der Spitze. Dahinter folgen Xiaomi mit zehn Prozent sowie OPPO mit neun und vivo mit acht Prozent. Alle drei Konkurrenten mussten im Jahresvergleich Marktanteile abgeben.
Beachtliche Zahlen für Apple, die nicht darüber hinwegtäuschen sollten, dass die Auslieferungen von iPhones im Vergleich mit dem Vorjahreszeit zurückgingen. Counterpoint Research nennt als wesentliche Ursache die mangelhafte Verfügbarkeit des iPhone 18 zum Marktstart.
Auslieferungen gehen aufgrund iPhone 18-Knappheit zurück
„Apples Marktanteil überschritt zum ersten Mal in einem dritten Quartal die 20-Prozent-Marke und erreichte 22 Prozent, trotz eines Rückgangs der Auslieferungen im Jahresvergleich. Der Rückgang des Volumens war größtenteils auf das Fehlen eines Basis-Modells des iPhone 18 zurückzuführen, was zu einer geringeren Bestückung der Vertriebskanäle im Einführungsmonat führte als bei der vollständigen iPhone-17-Produktpalette ein Jahr zuvor.
Auch Apple schloss sich dem branchenweiten Trend zu Preiserhöhungen an, wenngleich sich die Auswirkungen auf die letzten Wochen des Quartals beschränkten. Die iPhone 18 Pro-Modelle verzeichneten jedoch einen stärkeren Start als ihre Vorgänger, insbesondere in China und Indien, während die anhaltende Dynamik der iPhone 17-Serie dazu beitrug, den stärkeren Rückgang der Auslieferungen auszugleichen“, heißt es von den Analysten.
Schlechte Aussichten für Hersteller moderner Smartphones
Das Marktforschungsunternehmen kann den Herstellern auch nicht für den Rest des Jahres Hoffnungen machen. Angesichts hoher Komponentenkosten und einer sinkenden Kaufkraft dürften die Unternehmen zunehmend ihre Profitabilität in den Vordergrund stellen, statt möglichst viele Geräte auszuliefern. Das könnte sich massiv auf den Einstiegs- und Mittelklassebereich auswirken, da preisbewusste Käufer sensibel auf steigende Gerätepreise reagieren.
Gleichzeitig erschwert die begrenzte Verfügbarkeit wichtiger Komponenten die Produktion. Die Analysten rechnet daher vorerst nicht mit einer nennenswerten Erholung der Smartphone-Auslieferungen. Vor allem die preissensiblen Marktsegmente dürften weiterhin unter höheren Gerätepreisen und einer eingeschränkten Komponentenversorgung leiden. Erst wenn die Kosten sinken und sich die Lieferbedingungen verbessern, könnte sich die Lage wirklich entspannen.
Quellenangabe: AppGamers
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